VEREINVereinsgeschichte

Um nach vorne zu schauenBlicken wir zurück

Der AV 03 Speyer ist einer der ältesten Vereine in Speyer und kann auf eine bewegte Vergangenheit zurückblicken.

Politische, gesellschaftliche und sportliche Ereignisse veränderten und prägten unseren Verein, dessen Geschichte auch ein Spiegelbild unserer Gesellschaft darstellt. Viele Weggefährten, Mitglieder und Unterstützer haben seit 1903 diesen Verein geformt und zu dem gemacht, was er heute ist.

Mit der Vereinsgeschichte würdigen wir alle diejenigen, die sich für die Weiterentwicklung und den Fortbestand unseres AVs verdient gemacht haben auch wenn wir deren Namen heute nicht mehr alle nennen können.

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1948 – 1951Karl Feiniler

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1951 – 1958Richard Ableiter

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1958 – 1959Otto Langlotz

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1959 – 1968Jakob Huser

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1968 – 1971Heinz Barnikel

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1971 – 1972Fritz Freytag

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1972 – 1985Friedel Hinderberger

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1985 – 1987Andreas Flörchinger

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1987 – 2015Hans-Jürgen Hinderberger

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seit 2015Jörg Schanninger

Vereinsgründung1903 bis 1907

Um die Jahrhundertwende bestand in Speyer der Schwerathletikverein „Germania“. Aus diesem Verein entschlossen sich 21 junge Mitglieder, einen eigenen Verein zu gründen. Die Hintergründe für den Austritt und die Neugründung sind heute nicht mehr bekannt aber das Datum und der Ort der Gründung.

Am 25. März 1903 wurde der Athletenclub „Deutsche Eiche“ im Lokal „Franck“ gegründet. Der sportliche Gedanke sollte in dem neuen Verein an erster Stelle stehen.

Die Gründungsmitglieder waren:
Georg Vogler, Jakob Ochsner, Johann Babtist Franck, Heinrich Klehr, Josef Grießhaber, Ludwig Reinberg, Heinrich Türk, Friedrich Winkler, Max Holdermann, Jakob Claus, Georg Gaßner, Karl Gündele, Franz Schreiber, Konrad Amann, August Hauenstein, August Klais, Michael Lehr, Ludwig Roth, Valentin Krauth, Franz Bartel und Richard Vogler.

Unter dem 1. Vorsitzenden Georg Vogler entwickelte sich der Verein in den ersten Jahr sehr gut und die Mitgliederzahl nahm stetig zu.

Im Ringen und im Gewichtheben, Abteilungen, die im Gründungsjahr bereits ihren Anfang nahmen, konnten schon zahlreiche Preise gewonnen werden.

Die Entscheidung, diesen Verein zu gründen, war die richtige – Ein guter Start für die Zukunft.

Speyer um 1900

Stadt Speyer um 1900

Weitere Infos

Die Stadt Speyer war zu dieser Zeit Sitz der Kreisregierung und Bezirkshauptstadt des Regierungsbezirks Pfalz, des Königreichs Bayern.
Es lebten ca. 21.500 Menschen in Speyer.
1903 wurde das Stadthaus fertig gebaut und von der Rentenversicherung bezogen.

Die ersten Jahre und der Krieg1907 - 1918

Der anfängliche Zulauf an Mitgliedern führte 1907 zu einer Krise im Verein. Einige Mitglieder spalteten sich ab und gründeten erneut einen neuen Verein, den Athletenverein Spartania. Die Neugründung blieb jedoch ohne Bestand und so löste sich dieser Verein schnell wieder auf.

Der Athletenverein selbst etablierte sich immer mehr. Nicht nur durch den Sportfunktionär Otto Friedrich, der als 2. Übungs- und Jugendleiter immer aktiv war. Zeitweise betreute er 50 Jugendliche darunter sehr gute Athleten, die damals besondere Leistungen zeigten wie Konrad Weiler, Georg Bech oder Willi Osche.

Im Jahr 1911 wurde eine weitere Abteilung gegründet, die Fußballabteilung, die sich ebenfalls hervorragend entwickelte. Hier sind besonders zu benennen Carl Duprè, Otto Scherer, Karl Feiniler, Johann Störz, Paul Spindler, Heinrich Hellmann und Karl Brech.

Im gleiche Jahr wurde auch der Pfeifer-Trommelchor gegründet, der den Veranstaltungen immer einen würdigen Rahmen geben konnte. Hier sind vor allem Adam Lang und Andreas Schellenberger zu nennen.

Die positive Entwicklung in dieser Zeit wurde durch den Beginn des ersten Weltkriegs abrupt beendet. Die letzte Versammlung, die am 8.August 1914 stattfand, weist noch den Beschluss auf, dass aus der Vereinskasse an alle Frauen von Mitgliedern, die im Felde sind, fünf Reichsmark an Unterstützung zu zahlen sind.

35 Mitglieder unseres Vereins kamen aus dem Krieg nicht mehr zurück nach Hause.

Postkarte 1. Brezelfest 1910

Festpostkarte zum 1. Brezelfest 1910

Weitere Infos

1910 wurde das erste Speyerer Brezelfest gefeiert, das damals „Bretzeltag“ genannt wurde.
Am 22. Mai 1910 wurde das Historische Museum der Pfalz mit einem Festakt eröffnet.
Im ersten Weltkrieg werden in Speyer durch die Frontnähe, zahlreiche Lazarette in öffentlichen Gebäuden, Schulen und Privatanwesen eingerichtet.

Wiederaufbau1918 - 1933

Die erste Versammlung nach dem Krieg, die am 1. Dezember 1918 stattfand, befasste sich weitestgehend mit der weiteren Vereinsarbeit. Dabei wurde größter Wert auf die weiteren sportlichen Aktivitäten genommen.

Alle aus dem Krieg heimgekehrten früheren und eine Vielzahl an neuen Mitgliedern machten sich umgehend wieder an die Arbeit. In den ersten drei Jahren konnten so schon wieder sportliche Erfolge erzielt werden, es ging wieder bergauf.

Trotz der Erfolge lastete die allgemein schlechte Lage in der Nachkriegszeit auch auf unserem Verein. In vielen Sitzungen wurden Wege gesucht, wie man das Vereinsleben in allen Bereichen aktiver gestalten konnte.

1919 zählte der Verein bereits 250 Mitglieder und die Zahl stieg weiter an.

In den Jahren 1925 und 1926 plante man den Bau eines eigenen Vereinsheims, der am 18. Juni 1927 in der Generalversammlung auch beschlossen wurde. Dieses Vereinsheim, unser heutiges Athletenheim, wurde dann in idealistischer Gemeinschaftsarbeit, mit viel Mühe und Schweiß und unzähligen Verhandlungen mit den Behörden in den Jahren 1927 und 1929, erbaut.

1928 wurde die Boxabteilung gegründet und es wurden zahlreiche sportliche Erfolge erreicht, es ging weiter bergauf mit unserem Verein.

Die Entwicklung nahm dann 1933 ein Ende – die dunkelste Zeit in Deutschland ging nicht spurlos an unserem Verein vorbei.

Notgeld Speyer 1923

Durch die große Inflation musste auch Speyer Notgeld herausgeben.

Weitere Infos

Nach dem ersten Weltkrieg wurde das gesamte linke Rheinufer von der französischen Armee bis 1930 besetzt. Speyer wurde in dieser Zeit Garnisonsstadt.
Die große Inflation von 1923 führte auch in Speyer zu einer hohen Arbeitslosigkeit. Notgeld wurde von der Stadt herausgegeben.

Vereinsverbot und Enteignung1933 - 1945

Am 15. März 1933 wurden alle Vereine in Speyer, die nicht im Sinne der Nationalsozialisten geführt wurden, verboten und die Gleichschaltung der übrigen Vereine befohlen.

An den damaligen Vorsitzenden des Athletenklub Christian Feiniler erging folgende schriftliche Anweisung: „Gemäß Regierungsentschließung vom 15. März 1933 ist Ihnen mit sofortiger Wirkung die Anerkennung als jugendpflegetreibender Verband entzogen. Die Ihnen seinerzeit von der Regierung ausgestellte Bescheinigung wollen Sie sofort zurückgeben.“.

Damit nicht genug wurde unser Vermögen geraubt, unser Vereinsheim beschlagnahmt und Einheiten der NSDAP zur Verfügung gestellt.

Mitglieder und Funktionäre unseres Vereins wurden verhaftet, verhört und bedroht. Alle Mühen von der Vereinsgründung bis zur damaligen zeit schienen umsonst gewesen zu sein. Es blieb nur die Hoffnung, dass dieses mörderische Regime keinen Bestand haben werde und wir alle diese totalitäre Zeit überleben werden.

Unsere Sportler, die weiterhin ihrem Sport nachgehen wollten, schlossen sich anderen Vereinen an. Illegal trafen sich ehemalige Sportler und Funktionäre  und mussten mit ansehen, wie unsere Sportanlagen vernachlässigt und zu anderen Zwecken genutzt wurden.

In diesen 12 Jahren der wohl schwersten Zeit in unserer Geschichte und unseres Vereins wurden den damals „ehemaligen“ Vereinsmitgliedern klar, wie wichtig dieser Ort der Gemeinsamkeiten doch war. Das selbst aufgebaute Vereinsheim war ein Stück von Ihnen und fehlte.

Trotz der schweren Zeiten, gaben unsere Vereinsmitglieder von damals die Hoffnung nicht auf und planten den Wiederaufbau für die Zeit danach. Sie schmiedeten Pläne und nahmen die Zukunft nach dem zweiten Weltkrieg erneut in die Hand, obwohl auch hier wieder viele Vereinsmitglieder den Krieg nicht überlebten.

Speyerer Synagoge 1938

Gewalt und Terror prägen auch in Speyer die Zeit des Nationalsozialismus.

Weitere Infos

Die Nationalsozialisten übernahmen in Speyer die Macht und terrorisierten alles was nicht ihrem Sinn entsprach. Die Stadtverwaltung, Betriebe, Vereine und alle öffentlichen und gesellschaftlichen Bereiche wurden gleichgeschaltet.
Am 24. März 1945 wurde auf dem Altpörtel eine weiße Fahne gehisst und US-Truppen befreiten am selben Tag noch Speyer vor dem Terrorregime. In der Nachfolgezeit wurde Speyer der französischen Besatzungszone zugeteilt.

Neubeginn1945 - 1953

Ein Neubeginn stand an. Unsere Vereinsanlagen glichen einer „Rumpelkammer“ und waren zugleich zu Wohnungen geworden, die die Stadt Speyer verwalteten.

Die damals geltenden Bestimmungen der Besatzungsbehörde machten es nicht einfach, den Vereinsbetrieb wieder aufzunehmen. Unseren früheren Namen „Freier Athletenclub 1903“ durften wir nicht mehr annehmen. Mühselige und bürokratische Wege mussten gegangen werden, unzählige Anträge, Formulare und Gespräche geführt werden, um die Neugründung durchführen zu können und unsere Vereinsanlagen wieder zu erhalten.

Von den Franzosen waren alle “Kampfsport“- Vereine verboten und die Schwerathletik allgemein noch nicht zugelassen. In Anbetracht der großen Wohnungsnot war es ein schwieriger Weg, unser Vereinsheim wieder zu erhalten. Eine schwierige Zeit, nicht nur für unseren Verein.

Im März 1948 war es dann soweit. Die Schwerathletik war wieder genehmigt und wir gründeten erneut unseren Verein. Zu Beginn noch als Abteilung des TSV-Speyer und im selben Jahr dann wieder als eigenständiger Verein.

Vom ersten Tag unserer Wiedergründung an war das Ziel aller Vereinsfunktionäre und Sportler, an frühere Traditionen anzuknüpfen, was uns auch gelang.
Die Boxer und Gewichtheber feierten schnell wieder Erfolge und die Mitgliederzahl erreichte bald wieder die 200.

1948 konnten wir dann nach 15 Jahren wieder in unserem Verein tätig werden und mit neuem Mut in die Zukunft blicken.

Das 50-jährige Vereinsjubiläum 1953 war wohl seinerzeit eines der eindrucksvollsten Ereignisse und ein Beweis für die Beständigkeit unseres Vereins.

Speyer nach 1945

Speyer nach 1945 – Französische Garnisonsstadt

Weitere Infos

Die französisch besetzte Stadt Speyer wird erneut Garnisonsstadt.
1946 wird Speyer kreisfreie Stadt und ein Jahr später Teil des neuen Bundeslandes Rheinland-Pfalz.
Durch den massiven Zuzug von Heimatvertriebenen verschärfte sich die Wohnungssituation in Speyer stark. Es wurden neue Wohngebiete erschlossen und so bezahlbarer Wohnraum geschaffen.
1949 fand das erste Brezelfest der Nachkriegszeit statt.

Vereinsleben in den Wohlstandsjahren1953 - 1978

Nach dem 50-jährigen Jubiläum ging der Verein schweren und hektischen Zeiten entgegen. Der wirtschaftliche Aufschwung und der angestrebte Wohlstand machte gerade den Vereinen am meisten zu schaffen, denn der Idealismus verflachte.

Das private Gewinnstreben stand im Vordergrund. Richard Ableiter rief beim 50-jährigen Jubiläum die Mitglieder dazu auf, den ursprünglichen Schwur zu verwirklichen: „Der Verein möge gedeihen und wachsen.“ Er trug wesentlich dazu bei, dass sich der Verein seinen Platz in der Gesellschaft sicherte und festigte.

Der Wunsch nach Sanitären Anlagen im Verein wurde umgesetzt. Der gesamte Vorstand unterstütze dies Modernisierung tatkräftig und es war klar, dass dies nicht die letzten Arbeiten sein konnten. Das Anwesen musste generalsaniert werden.

1973 war es dann soweit, umfassende Modernisierungsaufgaben wurden durchgeführt. Eine neue Heizungsanlage wurde eingebaut, der alte Fußboden im Saal wurde entfernt und Styroporbeton verlegt, mit Anhydrit-Estrich überzogen und ein PVC-Belag aufgebracht. Die Wände wurden bis zur Decke mit Holz verkleidet und so der gesamte Innenausbau auf den damals modernsten Stand gebracht.

Die Bäume vor dem Vereinsheim wurden gefällt, damit man einen asphaltierten Parkplatz anlegen konnte. Der vergilbte Außenputz wurde mit einem Dispersionsanstrich versehen. Nach Abschluss aller Arbeiten hatten wir wieder ein modernes und ansehnliches Vereinsheim.

Der sportliche Betrieb ging ständig bergauf. Die Ringer hatten nun Erfolge zu verzeichnen, die man ihnen damals beim 50-jährigen Jubiläum wünschte und auch zutraute. Die Gewichtheber drangen bis zur deutschen Spitzenklasse vor und erkämpften sich die Bundesliga, in der sie 2 Jahre starteten.

Die Boxabteilung, die immer wieder zu Unruhen im Verein führte, spaltete sich 1968 erneut vom Verein ab. Trotz aller Angebote, die man den Sportlern der Abteilung anbot, war eine Trennung unausweichlich.

Ein voller Erfolg wurde die 1973 gegründete Gymnastikabteilung für Frauen. 1976/77 wurde eine Karateabteilung ins Leben gerufen.

Die Mitgliederzahl des gesamten Vereins stieg schnell auf 362 an und so war der Athletenverein einer der größten Vereine in Speyer.

Speyer ca. 1965

Speyer ca. 1965

Weitere Infos

Die wirtschaftliche Lage in Deutschland und so auch in Speyer verbesserte sich. Das kulturelle Leben begann zu florieren. Es wurden Schulen gegründet, die Verkehrsinfrastruktur wieder hergestellt und die Innenstadt ausgebaut. Die Stadthalle wurde 1963 fertiggestellt und wurde zu einer Bühne für die großen Namen der deutschen Theater- und Musikszene. 1972 wurde die B9 und die B39 freigegeben und 1975 die Autobahnbrücke der A61 über den Rhein. Es ging in allen Bereichen bergauf.
Die Einwohnerzahl von Speyer lag 1964 bei ca. 40.000 Einwohnern.

Erweiterung, Neubau und Aufschwung1978 - 1993

Die Feier zum 75-jährigen Jubiläum 1978 war eine Werbung für den AV03. Prominente Gäste gratuliertem dem Verein und den Verantwortlichen und waren bei den Feierlichkeiten anwesend.

Man suchte von nun neue Weg, die das müde zu werdende Vereinsleben auffrischen sollten. So kam es bei Gesprächen mit dem damaligen 1. Vorsitzenden des 1. Speyerer Kegelclubs (1. SKC) Karl Hofen zu Gesprächen, über die Überlassung eines Geländes, damit der Kegelclub sich dort eine Kegelbahnanlage bauen könnte. Der erste Vorsitzende unseres Vereins, Friedel Hinderberger, sah hier die Chance, das Vereinsleben aufzufrischen, eine eigene Anlage zu errichten und bot dem 1. SKC an, sich unserem Verein anzuschließen.

Die Verhandlungen dauerten nicht lange. Auf der Jahreshauptversammlung 1979 wurde durch die Mitglieder der Beschluss gefasst, die Anlage für unseren Verein zu errichten und am 10.07.1981 wurde mit einem großen Fest die neue 4-zügige Kegelsportanlage eingeweiht. Gleichzeitig wurde die Gaststätte umgebaut und zwischen Gaststätte und der neuen Kegelbahnanlage ein Zwischenbau mit Nebenzimmer erstellt. Die Hausmeisterwohnung wurde auf ca. 100 m² erweitert und an die Heizungsanlage angeschlossen.

Alle diese Umbauten wurden in Eigenleistung erstellt.
Hierbei sind besonders drei Namen zu nennen: Karl Hofen, Adolf Halling und unser heutiger Ehrenvorsitzender Friedel Hinderberger.

Sie kamen jeder auf über 500 Arbeitsstunden und haben zusammen mit weiteren Helfern echte Pionierarbeit geleistet. Alle Helfer sind namentlich auf unserer Ehrentafel verewigt.

Durch diese Neubauerweiterung und Renovierung hatte der AV 03 Speyer eine der schönsten vereinseigenen Sportanlagen in ganz Speyer. Die Baukosten beliefen sich auf über eine Million DM. Durch Zuschüsse der Bezirksregierung in Neustadt und der Stadt Speyer, sowie durch enorme Eigenleistungen, verblieben dem Verein letztlich Darlehen in der Höhe von 350.000 DM, die durch Einnahmen der Benutzergebühr abgedeckt wurden.

Der Aufschwung blieb nicht aus, so zählte der Verein über 700 Mitglieder und wurde erneut zum mitgliederstärksten Verein in Speyer.

Sportliche Erfolge gab es seit dem 75jährigen Jubiläum sehr viele. Besonders erwähnungswert sind Großveranstaltungen wie z.B. die Ausrichtung der Deutschen Meisterschaft im Gewichtheben 1989 und die Deutschen Meisterschaften im Bankdrücken 1989.

Der Höhepunkt der nationalen Veranstaltungen war die Durchführung der Deutschen Meisterschaften im Ringen der Aktiven, die der Deutsche Ringerbund anlässlich der 2.000-Jahrfeier der Stadt Speyer, dem AV 03 übertragen hatte. Diese wurden durch den Vfk Schifferstadt unterstützt.

Die Boxer nahmen an Ligakämpfen teil und haben so für unseren Verein und den Boxsport werben können.

Leider ließ es sich nicht vermeiden, dass sich die Karateabteilung 1990 vom Verein abspaltete und einen eigenen Verein gründete.

Briefmarke zur 2.000 Jahr Feier von Speyer - 1990

Briefmarke zur 2.000 Jahr Feier von Speyer – 1990

Weitere Infos

Ende der 70iger Jahre wurden in der Innenstadt von Speyer in mehreren Straßen Fußgängerzonen eingerichtet. 1990 feierte die Stadt sein 2.000-jähriges Bestehen mit zahlreichen Veranstaltungen. Speyer entwickelte sich gesellschaftlich, kulturell und wirtschaftlich weiter und wurde auch für ausländische Investoren immer attraktiver.

Aufstieg, sportlich und gesellschaftlich1993 - 2003

Mit dem 90-jährigen Vereinsjubiläum entwickelte sich auch der Verein weiter.

Die Mitgliederzahlen stiegen weiter an und die Gewichtheber stiegen in die 2. Bundesliga auf. So wurde auch der Trainingsraum der Gewichtheber zu klein. Schnell und zeitnah wurde der Trainingsraum auf die doppelte Größe erweitert und ein Allzweckraum von weiteren 30m² kam noch hinzu.

Diese Baumaßnahme war nur möglich, da sie in Eigenleistung durchgeführt wurde und die Mitglieder auch hier wieder tatkräftig mit anpackten. Es entstand der größte Trainingsraum für Gewichtheben in ganz Rheinland-Pfalz.

Das gesellschaftliche Leben im Verein nahm auch durch die Gaststätte und die Wirtin weiter zu. Die Forderung eines weiteren Gastraumes, ein Nebenzimmer, wurde immer lauter. So entschloss man sich 2001 einen weiteren Anbau zu erstellen. Leider konnten wir hierfür keine Zuschüsse erhalten, da der Raum überwiegend für die Gastronomie genutzt werden sollte.

Der Neubau konnte dann im Sommer 2002 eingeweiht werden und die Besucher kamen weiterhin zahlreich, um nun auch in unserer Gaststätte in gemütlicher Atmosphäre Essen zu gehen. Die Investitionen zahlten sich aus.

Auch hier waren neben vielen Helfern die Senioren Halling Adolf, Sans Helmut, Friedel und Hans-Jürgen Hinderberger,
die Motoren des Neubaus.

Im gleichen Jahr wurde die Kegelbahnanlage generalüberholt. Trotz sehr guter Pflege, die ausschließlich von den Sportkeglern durchgeführt wurde, musste die Anlage auf den Stand neusten Stand der Technik erneuert werden.

Diese Maßnahme wurde durch den Sportbund und mit Mitteln der Stadt durchgeführt und kostete immerhin 85.000 DM.

Der Verein war nun gut aufgestellt und die Voraussetzungen für weitere erfolgreiche Jahre geschaffen.

Speyer

Speyer

Weitere Infos

1997 zogen die Französischen Truppen nach über 50 Jahren aus Speyer endgültig ab. Die ehemaligen Kasernen wurden zu Wohngebieten oder Gewerbegebieten umgebaut. Die Ausdehnung der immer notwendigeren Wohnbebauung weitete sich in Richtung Rheinufer aus.

Speyer etablierte sich weiter als attraktive Stadt zum Leben und Wohnen und zog immer mehr Menschen an.

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